Désirée Stutz (SVP) sagt, die Motion verlange nicht in jedem Fall eine Bootsrettung. Die SVP erachte die Kostenfolge als nicht so hoch, wie sie dargelegt wurde. Sie erwähnt Alarmierungen, die nicht optimal liefen. Das sei kein Fricktaler Problem. In Baden habe man kürzlich ein Ruderboot für die Rettung aufgeboten. "Man muss das Rad nicht neu erfinden, um in Zukunft eine funktionierende Flussrettung zu haben."
Die SVP werde die Motion grossmehrheitlich überweisen. Es gehe um Rechtssicherheit.
Tobias Hottiger (FDP) verweist auf den Wortlaut in der Motion und fragt, ob es wirklich nur um Bootsrettung gehe.
Alfons Kaufmann (Mitte) stellt klar, dass zwei Interpellationen in den letzten Jahren keine Wirkung zeigten und deshalb die Motion eingereicht wurden. Es gehe um die Rettung von Leben.
Regierungsrat Dieter Egli verweist auf die 32 Flussabschnitte im Kanton. "Wir haben jetzt eine pragmatische Lösung und jetzt werde eine Vereinheitlichung verlangt."
Wenn das gesetzlich geregelt werde, müsse man sich überlegen, welche Ressourcen man dann brauche. Es müsste eine kantonale Organisation aufgebaut werden. Für eine bessere Alarmierung brauche es kein neues Gesetz. In der Vergangenheit sei nicht alles gut gelaufen, aber man habe die Lage jeweils auch nachträglich beurteilt. Allenfalls würde ein Postulat helfen.
Abstimmung über die Motion
43 Ja
81 Nein
Die Motion ist somit nicht überwiesen.